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On-premises vs cloud infrastructure comparison.

On-Premise vs. Cloud: die wichtigsten Unterschiede für IT-Teams

9 Minuten Lesezeit
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Eine der größten Entscheidungen, die IT-Teams treffen müssen, ist, ob sie sich auf On-Premises -Infrastruktur konzentrieren oder in die Cloud wechseln. Diese Entscheidung wirkt sich auf IT-Kosten, Datensicherheit, Unternehmenswachstum und mehr aus, aber es gibt nicht die eine richtige Antwort für alle Unternehmen, daher müssen sie ihre Optionen und Anforderungen sorgfältig abwägen.

Wenn Sie versuchen, sich zwischen On-Premises und Cloud zu entscheiden, kann sich das wie eine schwierige Entscheidung anfühlen. Wenn IT-Teams jedoch die Unterschiede verstehen und die Vor- und Nachteile abwägen, können sie die beste Wahl für ihr Unternehmen treffen.

Vor diesem Hintergrund sehen wir uns On-Premises- und Cloud-Infrastrukturen an, betrachten ihre Vor- und Nachteile und helfen Ihnen dabei herauszufinden, was für Ihre geschäftlichen Anforderungen am besten geeignet ist.

Was ist On-Premise-Computing?

Eine On-Premises-Infrastruktur bezeichnet Server, die ein Unternehmen privat besitzt und kontrolliert und die in seinen eigenen Einrichtungen betrieben und gewartet werden. Mit On-Premises-Computing hat das Unternehmen direktere Kontrolle über seine Infrastruktur, einschließlich Datenstandort, Anwendungen, Sicherheitskonfiguration und Wartung.

Lokale Infrastruktur wird typischerweise von Unternehmen mit hochsensiblen Daten oder strengen Anforderungen an die IT-Compliance genutzt, erfordert aber auch physischen Platz für die Unterbringung der gesamten Hardware.

Was ist Cloud Computing?

Cloud-Infrastruktur bezeichnet eine Infrastruktur, die von einem Drittanbieter gehostet und nach Bedarf bereitgestellt wird. Beim Cloud Computing stellt der Anbieter Software, Speicher und Ähnliches über das Internet bereit, sodass das Unternehmen nicht mehr alles vor Ort speichern und verwalten muss.

Cloud Computing ist eine kostengünstige, skalierbare Option und daher eine beliebte Wahl für Unternehmen. Cloud Computing gibt es auch in mehreren Formen, darunter öffentliche Clouds, bei denen vom Anbieter verwaltete Ressourcen kund:innenübergreifend gemeinsam genutzt, jedoch logisch voneinander getrennt und durch Cloud-Sicherheitskontrollen geschützt werden, sowie private Clouds, bei denen das System einer einzelnen Organisation gewidmet ist.

Was sind die wichtigsten Unterschiede zwischen On-Premise und Cloud?

Sowohl Cloud- als auch On-Premise-Modelle haben ihre eigenen Vor- und Nachteile, die die wichtigsten Unterschiede zwischen beiden verdeutlichen, doch dabei bleibt es nicht. Es gibt mehrere Unterschiede zwischen den beiden, daher sollten Unternehmen die wichtigsten davon kennen, um zu entscheiden, was am besten zu ihren Anforderungen passt.

Wir können ihre Unterschiede wie folgt aufschlüsseln:

Aspekt

Cloud Computing

Lokales Computing

Kosten

Niedrigere Anfangskosten, in der Regel auf Abonnement- oder Nutzungsbasis. Die Kosten steigen mit der Nutzung.

Hohe Anfangsinvestitionen in Hardware, Software, Räumlichkeiten und Einrichtung zusätzlich zu laufenden Wartungskosten.

Skalierbarkeit

Hochgradig skalierbar; Ressourcen können bei Bedarf hoch- oder herunterskaliert werden.

Durch die Hardwarekapazität begrenzt. Die Skalierung erfordert oft den Kauf und die Installation neuer Geräte.

Sicherheitskontrollen

In der Regel gilt ein Modell der geteilten Verantwortung, bei dem der Anbieter die Sicherheit der Infrastruktur verwaltet, während Kunden die Daten und Zugriffskontrollen verwalten.

Die Organisation hat die vollständige Kontrolle über Sicherheitsrichtlinien, Infrastruktur und Datenschutz.

Verantwortung für die Wartung

Der Anbieter übernimmt die Hardwarewartung, Updates und das Infrastrukturmanagement.

Interne IT-Teams sind für Hardware, Software-Updates, Backups und die Systemwartung verantwortlich.

Leistung

Abhängig von der Internetverbindung und der Infrastruktur des Anbieters. Die Leistung kann bei einigen Workloads durch Latenz beeinträchtigt werden.

Bietet in der Regel eine vorhersehbare Leistung und niedrige Latenz für lokale Benutzer und Anwendungen.

Bereitschaft für Fernzugriff

Entwickelt für den Fernzugriff von überall mit Internetverbindung.

Erfordert VPNs, Remote-Desktop-Lösungen oder andere Infrastruktur, um Fernzugriff zu ermöglichen.

规范与标准

Viele Anbieter bieten Compliance-Zertifizierungen und Tools an, doch Unternehmen müssen für eine ordnungsgemäße Konfiguration und Data Governance sorgen.

Bietet direktere Kontrolle über Datenspeicherort, Infrastrukturkonfiguration und Audit-Prozesse, doch das Unternehmen bleibt für die Implementierung und Dokumentation der erforderlichen Kontrollen verantwortlich.

Beste Anwendungsfälle

Schnelles Wachstum, variable Workloads, Start-ups, globale Zusammenarbeit, Disaster Recovery und Remote-Arbeitsumgebungen.

Stark regulierte Branchen, Legacy-Anwendungen, vorhersehbare Workloads, Anforderungen an die Datensouveränität und Unternehmen, die ein Höchstmaß an Kontrolle benötigen.

Vorteile und Herausforderungen von On-Premise-Computing

Nachdem diese Definitionen festgelegt sind, können wir beginnen, die Vor- und Nachteile der einzelnen Infrastrukturtypen aufzuschlüsseln. Also, was sind die Vorteile und Nachteile von On-Premise-Computing?

Wichtige Vorteile von On-Premise-Computing

Lokales Computing bietet mehrere Vorteile für Unternehmen, die die damit verbundene Sicherheit und Kontrolle benötigen, darunter:

  • Volle Datenkontrolle: Die Nutzung einer lokalen Infrastruktur bedeutet, dass Sie die volle Kontrolle über Ihre Daten, Systeme und Hardware haben.

  • Planbare Kosten: Da On-Premises-Infrastruktur nicht auf einem Abonnement basiert, lassen sich die Kosten leichter vorhersagen und verwalten.

  • Compliance-Kontrolle: Eine On-Premises-Infrastruktur kann Unternehmen eine direktere Kontrolle über den Speicherort von Daten, die Systemkonfiguration und Audit-Prozesse geben.

  • Leistung mit geringer Latenz: Da sich die gesamte Infrastruktur vor Ort befindet, ist die Latenz bei der Arbeit im Büro minimal.

  • Keine Abhängigkeit von Konnektivität: Lokales Computing basiert auf lokalen Geräten und kann daher auch ohne Internetverbindung funktionieren.

Häufige Herausforderungen des On-Premise-Computing

Zu den Herausforderungen des On-Premises-Computing gehören:

  • Hohe Anfangskosten: Auch wenn On-Premises-Computing planbare wiederkehrende Kosten haben kann, fallen zunächst hohe Anfangskosten für den Aufbau der physischen Infrastruktur und anderer Geräte an.

  • Laufende Wartung: Während gehostete Lösungen vom Anbieter gewartet und verwaltet werden, liegt die lokale Infrastruktur in den Händen des Unternehmens. Das bedeutet, dass sie IT-Ressourcen für Wartung und Fehlerbehebung bereitstellen müssen, was kostspielig sein kann.

  • Begrenzte Skalierbarkeit: Während sich gehostete Lösungen leicht skalieren lassen, ist die Skalierung einer On-Premises-Infrastruktur deutlich schwieriger und erfordert erhebliche Investitionen in zusätzliche Ausstattung und Platz.

  • Ausfallrisiko: Wenn Sie auf Hardware setzen, akzeptieren Sie das Risiko von Hardwareausfällen, die zu längeren Unterbrechungen und Datenverlust führen können.

  • Langsamere Bereitstellung: Die Einrichtung und Bereitstellung einer On-Premises-Infrastruktur kann zeitaufwendig sein, und auch das Onboarding und die Provisionierung neuer Benutzer können erheblich Zeit in Anspruch nehmen.

Vorteile und Herausforderungen des Cloud Computing

Werfen wir einen Blick auf die Vor- und Nachteile von Cloud Computing, damit wir sehen können, was es bietet, was On-Premises-Optionen nicht bieten (und umgekehrt).

Die wichtigsten Vorteile von Cloud Computing

Cloud Computing bietet die Zugänglichkeit, Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit, die Unternehmen benötigen, und ist damit eine beliebte Wahl für Unternehmen jeder Größe. Diese Vorteile umfassen:

  • Schnelle Skalierbarkeit: Da Cloud Computing ein gehosteter Service ist, lässt es sich mit dem Wachstum eines Unternehmens einfach skalieren. Der Anbieter kann problemlos neue Benutzerplätze hinzufügen, ohne dass die Organisation in zusätzliche Infrastruktur investieren muss.

  • Geringere Anfangsinvestition: Cloud Computing erfordert weder Hardware noch physischen Platz, daher sind die Anfangskosten deutlich niedriger.

  • Disaster Recovery: Viele Cloud-Anbieter bieten Redundanz-, Backup- und Disaster-Recovery-Funktionen, aber Organisationen müssen diese dennoch korrekt konfigurieren und verwalten.

  • Globale Zugänglichkeit: Da Cloud-Infrastruktur über das Internet zugänglich ist, sind Benutzer nicht auf einen einzigen physischen Standort beschränkt; sie können von überall mit einer Internetverbindung auf alles zugreifen.

  • Geringerer IT-Aufwand: Der Anbieter verwaltet die zugrunde liegende Cloud-Plattform, was den Zeitaufwand der IT für die Wartung physischer Server, Speicher und Einrichtungen verringern kann.

Häufige Herausforderungen des Cloud Computing

Im Vergleich zu On-Premises-Optionen gibt es mehrere Nachteile, darunter:

  • Anbieterabhängigkeit: Die Nutzung von Cloud-Infrastruktur bedeutet, dass Sie auf den Anbieter angewiesen sind und dadurch einen Teil der Kontrolle aufgeben.

  • Datenschutzbedenken: Cloud-Infrastrukturen umfassen zwar in der Regel starke Sicherheitsmaßnahmen und Verschlüsselung, diese können jedoch je nach Anbieter variieren, und nicht alle Unternehmen fühlen sich dabei sicher, ihre Daten außerhalb des eigenen Standorts zu speichern.

  • Compliance: Obwohl Cloud-Anbieter in der Regel Vorschriften einhalten, kann die Tatsache, dass es sich um einen Drittanbieterdienst handelt, trotz starker Verschlüsselung einige Bedenken und potenzielle Probleme verursachen.

  • Abonnementkosten: Cloud-Services werden im Abonnement bereitgestellt, was sich je nach Anbieter im Laufe der Zeit summieren kann.

  • Abhängigkeit vom Internet: Da die Cloud-Infrastruktur über das Internet bereitgestellt wird, sind Benutzer auf eine zuverlässige Internetverbindung angewiesen, um auf alles zugreifen zu können.

  • Begrenzte Anpassungsmöglichkeiten: Während On-Premises-Lösungen (und einige private Clouds) an die Anforderungen und Präferenzen eines Unternehmens angepasst werden können, bieten die meisten Cloud-Dienste nur begrenzte Anpassungsoptionen und Flexibilität.

So wählen Sie zwischen On-Premise und Cloud

Es gibt einige Faktoren, die Sie bei der Wahl zwischen On-Premise- und Cloud-Infrastruktur berücksichtigen sollten.

Zunächst sind Datenschutz und Cybersicherheit zu berücksichtigen. Wenn Sie in einer stark regulierten Branche mit strengen Sicherheitsanforderungen tätig sind, wie etwa im Gesundheitswesen mit HIPAA-Compliance, können die Sicherheit und Kontrolle von On-Premises-Optionen vorzuziehen sein. Es ist jedoch weiterhin möglich, eine Cloud-Option mit den robusten Sicherheitskontrollen zu finden, die Sie benötigen.

Hinzu kommt die Frage, wie viel Flexibilität und Skalierbarkeit Sie benötigen. Wenn Ihr Unternehmen wächst, ist On-Premises möglicherweise zu unflexibel, um mit Ihnen zu skalieren. Ebenso ist die Cloud die richtige Wahl, wenn Ihnen der physische Platz für eine On-Premises-Infrastruktur fehlt oder Sie das Infrastrukturmanagement auslagern möchten.

Auch die Budgetplanung ist ein wichtiger Faktor. Sie müssen die Gesamtkosten eines laufenden Cloud-Abonnements mit den Anschaffungs- und Wartungskosten einer On-Premises-Option vergleichen, um zu ermitteln, welche Lösung am besten zu Ihrem Budget passt.

Kurz gesagt: Es gibt zwar keine Universallösung, aber Sie können herausfinden, welche für Sie die richtige ist, indem Sie prüfen, was am besten zu Ihrem Unternehmen, Ihrem Budget und Ihren Sicherheitsanforderungen passt.

Warum hybrides IT immer häufiger wird

Dabei sollten neben dem aktuellen Bedarf auch zukünftige Anforderungen berücksichtigt werden. Daher müssen wir uns auch wachsende Trends ansehen, und in diesem Fall gehört dazu eine dritte Option: die hybride Infrastruktur.

Eine Hybrid-Infrastruktur ist ein wachsender Trend, bei dem Unternehmen eine Kombination aus On-Premises- und Cloud-Computing nutzen. Dadurch können sie ihre sensibelsten Daten sicher vor Ort speichern und gleichzeitig die Cloud für mehr Skalierbarkeit und Support nutzen.

Gartner bezeichnete hybrides Computing als den wichtigsten Infrastruktur- und Betriebstrend für 2026 und verwies damit auf die Notwendigkeit für Unternehmen, verschiedene Rechen-, Speicher- und Netzwerkmodelle zu kombinieren, da IT-Umgebungen zunehmend verteilter werden

Splashtop unterstützt Cloud-, On-Premise- und hybride IT

Unabhängig davon, ob Ihre Infrastruktur cloudbasiert, lokal oder hybrid ist, benötigen IT-Teams weiterhin eine zuverlässige Möglichkeit, auf Geräte an verschiedenen Standorten zuzugreifen, sie zu unterstützen und zu verwalten. Das wird besonders wichtig, wenn Mitarbeitende remote arbeiten, Geräte auf verschiedene Büros verteilt sind oder IT-Teams Systeme beheben müssen, ohne physisch vor Ort zu sein.

Splashtop unterstützt Unternehmen mit sicherem Fernzugriff, Fernsupport und Tools für das Endpunktmanagement dabei, flexible IT-Umgebungen zu unterstützen.

Mit Splashtop können Mitarbeitende sicher von überall auf ihre Arbeitscomputer zugreifen (Splashtop Remote Access), während IT-Teams Benutzer und Geräte in verteilten Umgebungen per Fernsupport unterstützen können (Splashtop Remote Support). Für Unternehmen, die ihre Fernzugriffsinfrastruktur selbst hosten müssen, bietet Splashtop On-Prem eine Bereitstellungsoption, die innerhalb der eigenen Netzwerkumgebung des Unternehmens ausgeführt wird.

Für Teams, die cloudbasiertes Endpunktmanagement möchten, unterstützt Splashtop AEM IT-Teams dabei, Patching, Inventar, Warnmeldungen und Automatisierung über eine zentrale Konsole zu verwalten. Dadurch erhalten Teams mehr Transparenz und Kontrolle über ihre Endpunkte, ohne sich ausschließlich auf manuelle Prozesse oder den Zugriff vor Ort zu verlassen.

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FAQ

Was ist der Hauptunterschied zwischen On-Premise und der Cloud?
Ist die Cloud besser als On-Premise?
Für welche Branchen eignet sich eine On-Premise-Infrastruktur am besten?
Welche Rolle spielt das Endpunktmanagement in On-Premise- im Vergleich zu Cloud-Infrastrukturen?
Wie unterscheidet sich das Patch-Management zwischen On-Premise- und Cloud-Umgebungen?
Wie funktioniert Fernzugriff in einer On-Premises-Umgebung?
Können Unternehmen Splashtop sowohl für On-Premise- als auch für Cloud-Umgebungen nutzen?

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